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Construcción.

Wie allgemein bekannt ist, bietet Diospi Suyana, neben dem Krankenhaus und der Schule, auch Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche, die sogenannten Kinderclubs, die von engagierten peruanischen wie „importierten“ Mitarbeitern ehrenamtlich betreut werden. An zweien davon beteilige auch ich mich: Am Teens-Club für die Älteren wie auch am Exploradores-Club, dessen Aktivitäten denen einer Pfadfindergruppe ähneln.

Die Kinder im Exploradores-Club hatten in den letzten drei Wochen fleißig Knoten geübt. Jeden gemeisterten Knoten durften die Kinder an ihre Knotenbretter nageln und dieses schließlich als Trophäe und Nachschlagewerk mit nach Hause nehmen.
Doch was bringen schon Knoten an der Wand wenn ihre Nützlichkeit in der Praxis nicht selbst erkannt und das Wissen nicht im wahrsten Sinne des Wortes mit der Realität verknüpft worden ist?

Am vergangenen Freitag sollten die Kinder das Gelernte unbedingt beim Bau eines stabilen Zeltgerüsts anwenden dürfen.

Die große Herausforderung bei jeder Bauaktion: Alle Kinder gleichzeitig mitmachen und dabei Spaß haben zu lassen.

Weil mich gerade in dieser Woche die Planung „tocarte“ (gebräuchlicher Deutsch-Spanisch-Mix, „ser tocado por algo“ = mit etwas dran sein), legte ich bei dieser als Informatiker besonders großen Wert auf die Parallelisierbarkeit der einzelnen Arbeitsschritte und flexible Synchronisationsverfahren.

Der Aktion vorausgehend konstruierte ich einen Prototypen:

Und testete dessen Stabilität in ausführlichen Last- und Stresstests:

Beim Lasttest wurde die Reaktion auf erwartete Belastungen gemessen.

Beim Stresstest ging es hingegen um extreme unerwartete Belastungen.

Die Geometrie der Konstruktion wurde in vier Dreiecke aufgeteilt. Die Dreiecke selbst würden unabhängig voneinander parallel konstruierbar sein. Die Verknotungen der einzelnen Ecken eines Dreiecks würde wiederum gleichzeitig stattfinden können, um auf diese Art und Weise die Auslastung der Ausführungseinheiten (=Kinder) zu maximieren.

Laufzeitunterschiede der einzelnen Gruppen sollten nicht zum Idling (=Unterbeschäftigung der Kinder) führen, sondern die als erstes die Arbeit beendeten Gruppen sollten sich dem Verknüpfen der Dreiecke widmen.

Der erste handgezeichnete Plan erschloss sich vermutlich nur dem Ersteller:

Zur Dokumentation und Kommunikation mit den Teamleitern (und aus Spielerei) wurde daher ein 3D-Modell erstellt (zwei der im Bild vorhandenen Streben wurden in der Praxis doppelt ausgeführt, um die Dreieckszerlegbarkeit zu gewährleisten):

Neben dem Ballestrinque (Webelein) und dem Kreuzknoten (Nudo cuadrado) sollten drei verschiedene Arten von Bünden zum Einsatz kommen: Orthogonalbund, Parallelbund und Diagonalbund.

Die Planung lohnte sich, denn die Kinder waren wirklich mit Eifer bei der Sache:

Der Junge ganz rechts war zum Club kilometerweit aus dem Bergdorf Palmira angelaufen gekommen – auf Gummisandalen.
Obwohl er zum ersten Mal dabei war, gehörte er gleich zu den eifrigsten Mitmachern.

Bei der finalen Konstruktion war es dann doch nicht mehr möglich, dass jedes der Kinder etwas zu tun hatte.
Wir beschäftigten manche mit einem IO-intensiven (IO=Ein-/Ausgabe) Prozess: Flüsterpost.

Bei diesem Spiel handelt es sich zudem aufgrund der Geräuschemission um den heimlichen Favorit der Mitarbeiter.

Was passiert mit PPK?

Mit einem provisorisch aufgebauten Fernseher warten wir auf die Ausstrahlung der vor einer Weile aufgenommenen Botschaft des Staatspräsidenten. Vermutlich ist er wegen Stimmkauf zurückgetreten. Kameras zeigen dabei die Gegend vor seinem Haus, zu dem er schon auf dem Weg ist.

Jagdausflug

Wer hätte gedacht, dass es in Peru Rehe gibt? Die passen von der Vorstellung her doch eher in den mit Hochständen gespickten Spessart.
Doch nur eine halbe Autostunde von Curahuasi entfernt können in der Abenddämmerung oft Tiere beobachtet werden.
Das Wild wird auch gejagt und mein Chef, der öfter an Jagdausflügen teilnimmt, hat sein Team gestern Nachmittag eingeladen, mitzukommen.
Mit einem schmalen alten Van ging es die Panamericana entlang und dann einen verschlammten Feldweg hoch, wobei das Fahrzeug mehrfach beihnahe stecken blieb.

Als ein kleiner Bach eine Weiterfahrt unmöglich machte, ging es zu Fuß weiter und es dauerte keine Dreiviertelstunde bis mein Kollege Miguel (Support und Server-Administration) das erste Reh erblickte. Dummerweise trieb genau in diesem Moment eine Hirtin eine ganze Schweineherde direkt an uns vorbei. Ihre Hunde mochten uns nicht und bellten so laut, dass das Reh sich davon machte, bevor ich es überhaupt gesehen hatte.

Mein Chef Benjamin und der Schütze (noch ein Miguel), teilten uns daraufhin in drei Gruppen ein, um das Tier einzukesseln.
Meine Gruppe schlug einen Umweg, so dass wir hangaufwärts der Chacra, in der wir sein Versteck vermuteten, einen guten Überblick über die ganze Hanglage hatten.
Ein anderer begab sich ins Dickicht, um das Tier aufzuscheuchen.
Schließlich konnten wir es aus unserer Position an anderer Stelle als vermutet ausfindig machen und zeigten dem Schützen mit ausgestrecktem Arm die ungefähre Richtung an. Dieser war linksseits auf einem kleineren Hügel in Position gegangen und gab einen Schuss auf das nun die ihm gegenüberliegende Seite des Kessels hinaufspringende Reh ab, ohne es jedoch zu treffen. Wir nahmen die Verfolgung auf, doch konnten es, an der nächsten Hügelkette angekommen, nur noch weit entfernt davon galoppieren sehen.

Wir setzten unsere Wanderung bis in die Nacht fort.
Jeder leuchtete dann mit seiner eigenen abgedeckten Taschenlampe so nach unten, dass es gerade so ausreichte, um im unwegsamen Gelände nicht zu stürzen.

Der Suchkegel einer einzigen sehr starken Lampe suchte dabei die Hänge nach Reflektionen von Augenpaaren ab. Doch wir entdeckten nichts mehr und mussten uns auf den Rückweg machen.
Daran änderte sich auch nichts, als wir auf dem Rückweg noch einen zweiten Abstecher zu Fuß unternahmen.
Der Ausflug blieb rein vegetarisch, doch gelohnt hat er sich trotzdem.

Regenbogenberge II

Zum Urlaubsauftakt erklommen mein Begleiter Bennet und ich ein weiteres Mal den Aussichtspunkt, von dem aus die gestreiften Berge aus erkennbar sind. Die Farben kamen bei dem grauen Licht leider kaum zur Geltung, doch die Wolken bewegten sich mit beeindruckender Geschwindigkeit über den Bergsattel. Mit Bennets Höhenrekord (der Aussichtspunkt liegt auf über 5000m) hob sich auch unsere Stimmung noch weiter, als wir den Gipfel erreichten.

Der Wind ließ nicht nur die Haare fliegen, sondern begann auch, uns eisige Schneekristalle ins Gesicht zu wehen. Der Schnee blieb allerdings kaum liegen.

Während des Abstiegs zog sich der Himmel mehr und mehr zu, bis es zu regnen begann.

Die Gletscherriesen außenrum waren so hervorragend hinter den Wolken versteckt, dass ein unwissender Tourist nicht hätte ahnen können, welche Aussicht er verpasst.

Urlaub

Und mal wieder ist Christian im Urlaub (schon seit Samstag). Dank Internet auf dem Handy hofft er, seine Leser mit fotographischen Eindrücken versorgen zu können und seine Kollegen mit spontaner Hilfe:

Die haben mir nämlich heute morgen aus akutem Anlass einen Handyzugang eingerichtet.

Drei(?) Könige

Als das Jahr 2017 seinem Ende zuging, dachte ich mir so, es wäre doch sicher nett, irgendwann 2018 mal im Morgengottesdienst, der täglich im Krankenhaus angeboten wird, zu predigen. Denn eigentlich gehört ja auch was Inhaltliches zum Missionarsein dazu. Pläne, dem Wunsch Taten folgen zu lassen, hatte ich nicht, denn eigentlich war die Idee ziemlich bescheuert: Schließlich ist an den Predigten der Pastoren nichts auszusetzen, sie kennen die Kultur besser und sie sprechen auch fließender Spanisch, von Quechua ganz zu schweigen.

Als das Jahr 2018 gerade einmal angefangen hatte, suchte Pastor Marcos plötzlich Vertretungen für eine ganze halbe Woche. Und suchte die Vertretungen unter den Kollegen von der IT, mit denen er in der Kantine am Tisch saß. So kam es dann doch schneller als gedacht und heute morgen war ich dann dran.

Weil das noch niemand gemacht hatte, kümmerte ich mich mit drei Tagen Verspätung um die Weisen aus dem Morgenland:

(Kompliziert war es, die Sprache für die vielen Quecha-stämmigen einfach zu halten, das habe ich in der Übersetzung auch so gelassen)

Español deutsche Übersetzung
Buenos días y bienvenidos al Hospital Diospi Suyana.Tres días atrás fue celebrado la fiesta de „Reyes“.

Esta es como la última parte de Navidad y por eso siempre me ha gustado mucho. Por eso, hoy en la mañana quisiera leer la historia como está escrita en la biblia. Muchas veces estamos pensando en tres reyes cuando pensamos en esta historia, pero nos vamos a dar cuenta de que en verdad la historia trata de solo uno.

Guten Morgen und Herzlich Willkommen im Krankenhaus Diospi Suyana!

Vor drei Tagen wurde das Fest „Dreikönige“ gefeiert. Dieses ist so eine Art letzter Teil von Weihnachten und hat mir deshalb schon immer sehr gefallen. Deswegen würde ich heute morgen gerne die Geschichte lesen, wie sie in der Bibel steht. Oft haben wir bei der Geschichte drei Könige im Kopf, doch wir werden bemerken, dass sie in Wirklichkeit nur von einem König handelt.

1 Después de que Jesús nació en Belén de Judea en tiempos del rey Herodes, llegaron a Jerusalén unos sabios procedentes del Oriente.
2 —¿Dónde está el que ha nacido rey de los judíos? —preguntaron—. Vimos levantarse su estrella y hemos venido a adorarlo.
3 Cuando lo oyó el rey Herodes, se turbó, y toda Jerusalén con él.
4 Así que convocó de entre el pueblo a todos los jefes de los sacerdotes y maestros de la ley, y les preguntó dónde había de nacer el Cristo.
5 —En Belén de Judea —le respondieron—, porque esto es lo que ha escrito el profeta:
6 “Pero tú, Belén, en la tierra de Judá, de ninguna manera eres la menor entre los principales de Judá; porque de ti saldrá un príncipe que será el pastor de mi pueblo Israel.”
7 Luego Herodes llamó en secreto a los sabios y se enteró por ellos del tiempo exacto en que había aparecido la estrella.
8 Los envió a Belén y les dijo: —Vayan e infórmense bien de ese niño y, tan pronto como lo encuentren, avísenme para que yo también vaya y lo adore.
9 Después de oír al rey, siguieron su camino, y sucedió que la estrella que habían visto levantarse iba delante de ellos hasta que se detuvo sobre el lugar donde estaba el niño.
10 Al ver la estrella, se llenaron de alegría.
11 Cuando llegaron a la casa, vieron al niño con María, su madre; y postrándose lo adoraron. Abrieron sus cofres y le presentaron como regalos oro, incienso y mirra.
12 Entonces, advertidos en sueños de que no volvieran a Herodes, regresaron a su tierra por otro camino.
13 Cuando ya se habían ido, un ángel del Señor se le apareció en sueños a José y le dijo: «Levántate, toma al niño y a su madre, y huye a Egipto. Quédate allí hasta que yo te avise, porque Herodes va a buscar al niño para matarlo.»
14 Así que se levantó cuando todavía era de noche, tomó al niño y a su madre, y partió para Egipto.
16 Cuando Herodes se dio cuenta de que los sabios se habían burlado de él, se enfureció y mandó matar a todos los niños menores de dos años en Belén y en sus alrededores, de acuerdo con el tiempo que había averiguado de los sabios.(Mateo 2,1-14.16, NVI)
Jesus wurde zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem, einer Stadt in Judäa, geboren. Bald darauf kamen Sterndeuter aus einem Land im Osten nach Jerusalem.
»Wo ist der König der Juden, der kürzlich geboren wurde?«, fragten sie. »Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm Ehre zu erweisen.«
Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem.
Er rief alle führenden Priester und alle Schriftgelehrten des jüdischen Volkes zusammen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden sollte.
»In Betlehem in Judäa«, antworteten sie, »denn so ist es in der Schrift durch den Propheten vorausgesagt:
›Und du, Betlehem im Land Juda, du bist keineswegs die unbedeutendste unter den Städten Judas; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der mein Volk Israel führen wird wie ein Hirte seine Herde.‹«
Da rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen den genauen Zeitpunkt angeben, an dem der Stern zum ersten Mal erschienen war.
Daraufhin schickte er sie nach Betlehem. »Geht und erkundigt euch genau nach dem Kind«, sagte er, »und gebt mir Bescheid, sobald ihr es gefunden habt. Dann kann auch ich hingehen und ihm Ehre erweisen.«
Mit diesen Anweisungen des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her, bis er schließlich über dem Ort stehen blieb, wo das Kind war.
10 Als sie den Stern sahen, waren sie überglücklich.
11 Sie gingen in das Haus und fanden dort das Kind und seine Mutter Maria. Da warfen sie sich vor ihm nieder und erwiesen ihm Ehre. Dann holten sie die Schätze hervor, die sie mitgebracht hatten, und gaben sie ihm: Gold, Weihrauch und Myrrhe.
12 In einem Traum erhielten sie daraufhin die Weisung, nicht zu Herodes zurückzukehren. Deshalb reisten sie auf einem anderen Weg wieder in ihr Land.
13 Als die Sterndeuter abgereist waren, erschien Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: »Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und flieh nach Ägypten! Bleib dort, bis ich dir neue Anweisungen gebe. Denn Herodes wird das Kind suchen lassen, weil er es umbringen will.«
14 Da stand Josef mitten in der Nacht auf und machte sich mit dem Kind und dessen Mutter auf den Weg nach Ägypten.
16 Als Herodes merkte, dass die Sterndeuter ihn getäuscht hatten, war er außer sich vor Zorn. Er schickte seine Leute nach Betlehem und ließ in den Familien der Stadt und der ganzen Umgebung alle Söhne im Alter von zwei Jahren und darunter töten. Das entsprach dem Zeitpunkt, den er von den Sterndeutern in Erfahrung gebracht hatte.
(Matthäus 2,1-14.16, NGU)
Estos sabios han visto la estrella. (La biblia no habla de reyes, solo de sabios). ¿Quiénes eran estos sabios? ¿Cómo nos los podemos imaginar? Los sabios no eran de Israel. Eran del extranjero. Entonces tampoco conocieron al Dios de Israel, al único Dios verdadero, sino eran de otra Religión. Aparentemente sabían mucho sobre las estrellas y siempre las miraban. Dios usó esto y pusó una estrella más, para mostrarse a los sabios quienes no le conocían. Diese Weisen haben also den Stern gesehen. (Die Bibel spricht hier nicht von Königen, sondern von Weisen). Doch wer waren diese Weisen? Wie können wir sie uns vorstellen? Die Weisen kamen nicht aus Israel, sondern aus dem Ausland. Also kannten sie auch den Gott Israels, den einzig wahren Gott, nicht, sondern hatten eine andere Religion. Anscheinend wussten sie viel über die Sterne und beobachteten sie oft. Gott nutzte das und setzte einen Extra-Stern ein, um sich den Weisen zu zeigen, die ihn nicht kannten.
¿Por qué se reveló Dios a personas que no creían en Él? En forma de Jesús Dios iba a hacerse conocido en todo el mundo. En forma de Jesús Dios reinará sobre toda la tierra.

El recién nacido Jesús un día será rey de todas las naciones, entonces su nacimiento también debó ser contado a estas naciones.

Warum hat sich Gott Menschen gezeigt, die nicht einmal an ihn glaubten? Nun, durch Jesus würde er ja auf der ganzen Welt bekannt werden. Und Jesus wird eines Tages über die ganze Erde herrschen.

Das Jesuskind würde eines Tages König aller Völker sein, also musste diesen Völkern auch von seiner Geburt erzählt werden.

Aunque los sabios seguramente no sabían todo esto,

reaccionaron correcto y buscaron al bebé para mostrar respeto.

Por su puesto empezaron su búsqueda en la capital de Israel, Jerusalén. Normalmente los reyes nacen en las capitales. Normalmente nacen en los palacios. Entonces preguntan en el palacio.

Pero el rey, Herodes, no tenía hijo recién nacido. Entonces se asustó. Tenía miedo de perder su trono.

Los judios tenían las escrituras de sus profetas que hasta hoy día siguen parte de cada biblia. Estos profetas habían anunciado el nacimiento de un Cristo, es que decir de un rey futuro, designado por Dios, que salvaría a Israel. Y aparente Herodes entiende que la estrella se refiere a este mismo Cristo. Al enviado por Dios.

Entonces Herodes habría debido tener muchísimo respeto. Pero no tuvo nada de respeto, sino decidió matar al bebé para mantener su posición como rey de Israel.

Hemos leído que Herodes dice que va a ir para adorar también, pero no es así.

Dice algo muy amable, pero piensa algo muy feo en su corazón.

Obwohl die Weisen das wohl nicht alles wussten, reagierten sie richtig und suchten das Baby, um ihm Ehre zu erweisen.

Natürlich begannen sie mit ihrer Suche in der Hauptstadt Israels, in Jerusalem. Normalerweise werden Könige schließlich in Hauptstädten geboren. Normalerweise werden sie in Palästen geboren. Also fragen sie im Palast nach.

Doch der König, Herodes, hatte selbst gerade gar keinen neugeborenen Sohn. Darum erschrak er. Er hatte Angst, seinen Thron an einen anderen zu verlieren.

Die Juden hatten Überlieferungen ihrer Propheten, die selbst heute noch in jeder Bibel zu finden sind. Diese Propheten hatten die Geburt eines Messias, also eines zukünftigen, von Gott bestimmten, Herrschers, der Israel retten würde, vorausgesagt. Und anscheinend versteht Herodes sogar, dass sich der Stern auf diesen Messias, auf den Gesandten Gottes, bezieht.

Also hätte Herodes eigentlich gewaltigen Respekt vor ihm haben müssen. Hatte er aber nicht, denn stattdessen entschied er sich, das Kind zu töten, um seine Position als König Israels beizubehalten.

Wir haben gelesen, dass Herodes zwar sagt, dass er auch hingehen möchte, um anzubeten, aber das stimmt ja gar nicht.

Er sagt etwas sehr Nettes, aber in seinem Herzen denkt er etwas ziemlich Hässliches.

¿Cuántas veces no somos así también?

¿Cuántas veces no pensamos algo muy malo dentro de nuestros corazones?

Muchas veces cuando yo leo en la biblia, veo que soy como las personas malas que hay dentro, no como las personas buenas.

Justamente por esto es bueno leer la biblia.

Dice en Hebr 4,12: Ciertamente, la palabra de Dios es viva y poderosa, y más cortante que cualquier espada de dos filos. Penetra hasta lo más profundo del alma y del espíritu, hasta la médula de los huesos, y juzga los pensamientos y las intenciones del corazón.

La biblia nos va a ayudar a sacar el mal de nuestras intenciones.

Sind wir nicht oft ganz genauso?

Wie oft haben nicht auch wir schlechte Gedanken im Herzen?

Wenn ich in der Bibel lese, geht es mir oft so, dass ich erkenne, dass ich den schlechten Personen darin eher ähnele als den guten.

Und genau aus diesem Grund ist es gut, die Bibel zu lesen.

In Hebr 4,12 steht: Gottes Wort ist lebendig und voller Kraft. Das schärfste beidseitig geschliffene Schwert ist nicht so scharf wie dieses Wort, das Seele und Geist und Mark und Bein durchdringt und sich als Richter unserer geheimsten Wünsche und Gedanken erweist.

Die Bibel wird uns dabei helfen, das Schlechte unserer Absichten rauszuschmeißen.

Volvamos a la historia:

Entonces los sabios siguen en búsqueda del niño. Y lo encuentran, porque la estrella hace algo muy espectacular: Les indica el camino. Cuando hoy en día se mueve algo en el cielo, sabemos que es un avión.

Ellos buscan a Dios y se llenan de alegría cuando lo encuentran.

Cuando nosotros buscamos cosas de esta tierra, de repente no nos gusta lo que dice Dios y intentamos no tener un encuentro con Él. Porque Dios dice que seamos justos, pero es difícil recibir cosas de este mundo sin ser injusto, porque este mundo es injusto.

Por otro lado: Cuando buscamos a Dios, nos llenamos de alegría cuando lo encontramos.

Los sabios regalan oro, incienso y mirra. Todas estas tres cosas son muy valorables. Incienso en este tiempo fue usado para los imperadores del Reino Romano y también tiene un significado religioso.

Estos regalos son símbolos para un rey que también es Dios mismo.

De este rey se trata lo sucedido. Por eso dije que en verdad la historia no trata de tres reyes, sino de solo uno, quien es Jesús.

Zurück zur Geschichte:

Die Weisen sind also immer noch auf der Suche nach dem Kind. Und sie finden es, weil der Stern etwas Spektakuläres tut: Er zeigt ihnen den Weg. Wenn sich heute etwas am Himmel bewegt, wissen wir, dass es ein Flugzeug ist.

Sie suchen Gott und sind überglücklich, als sie ihn finden.

Wenn wir weltlichen Dingen nachstreben, dann versuchen wir vielleicht gar nicht erst, Gott zu begegnen, weil uns das, was er sagt, nicht gefällt. Denn Gott sagt, wir sollen gerecht sein, doch in dieser Welt ist es schwer, Dinge zu erstreben, ohne dabei ungerecht zu sein, denn die Welt ist ungerecht.

Wenn wir Gott hingegen suchen, dann werden wir auch überglücklich sein, wenn wir ihn finden.

Die Weisen verschenken Gold, Weihrauch und Myrrhe. Alle drei  sind sehr wertvolle Dinge. Weihrauch wurde in dieser Zeit zur Verehrung der römischen Kaiser eingesetzt, aber hatte auch eine religiöse Bedeutung.

Die Geschenke sind also Symbole für einen König, der gleichzeitig Gott selbst ist.

Das ist der König, von dem die Geschichte handelt. Darum habe ich am Anfang gesagt, dass es eigentlich gar nicht um drei Könige geht, sondern um einen, nämlich Jesus.

Ahora he hablado muchas veces sobre Jesús como rey del mundo. Pero sabemos que Jesús nunca fue coronado Rey del mundo.

En vez, él fue coronado con una corona de espinas y fue matado en la cruz.

¿Cómo puede ser?

Jesús mismo lo explica en el libro Juan: Él dice:

Dios no envió a su Hijo al mundo para condenar al mundo, sino para salvarlo por medio de él.

Él dejo pasar su muerte como sacrificio, porque si él no hubiera muerto en la cruz en vez de nosotros, si él no hubiera pagado de esta manera nuestra culpa, todos tendríamos que ir al infierno para pagarlo.

Ich habe jetzt viel von Jesus als König der ganzen Welt gesprochen. Aber wir alle wissen, dass Jesus niemals zum König der Welt gekrönt worden ist.

Stattdessen wurde er mit einer Dornenkrone gekrönt und ans Kreuz genagelt.

Wie passt das zusammen?

Jesus selbst erklärt das im Buch Johannes [3,17, LUT]: Er sagt:

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.

Er hat seinen Tod als Opfer zugelassen, denn wenn er nicht statt uns am Kreuz gestorben wäre, wenn er nicht auf diese Weise für unsere Schuld bezahlt hätte, dann müssten wir alle selbst in die Hölle gehen, um sie zu bezahlen.

Nadie es inocente. Todos tenemos culpa. Pero hay Cristo quien tiene el poder de perdonarnos. Pero hay que pedirle perdón. Hay que preguntarle. Niemand ist frei von Schuld. Doch es gibt den Messias, der die Macht hat, uns zu vergeben. Aber wir müssen ihn auch um Vergebung bitten. Wir müssen ihn danach fragen.
Cuando Jesús venga la próxima vez, sí será el rey visible del mundo.

Entonces la pregunta es, ¿Cómo estamos nosotros?

¿Somos como Herodes, no queriendo que reine Jesús?

¡Mejor seamos como los sabios, quienes le adoraron!

Debemos reconocer que necesitamos a Jesús como salvador. Y vamos a tener perdón de toda maldad.

Vamos a también tener la alegría que tuvieron los sabios. Y vamos a regalarle lo mejor que tenemos, nuestra vida.

Y Dios va a estar cerca de nosotros, como estuvo cerca a ellos, cuando les habló en el sueño.

Wenn Jesus das nächste Mal auf die Erde kommt, dann wird er tatsächlich der sichtbare König der Welt sein.

Die Frage ist also: Wie ist es mit uns?

Sind wir wie Herodes, der nicht wollte, dass Jesus regiert?

Lasst uns lieber werden wie die Weisen, die ihn anbeteten.

Wir müssen einsehen, dass wir Jesus als Retter brauchen. Dann wird uns auch all das Schlechte vergeben werden.

Wir werden auch die gleiche Freude haben, die die Weisen hatten. Und wir werden ihm das beste schenken, was wir haben, unser Leben.

Und Gott wird uns nahe sein, so wie er den Weisen nahe war, als er später im Traum zu ihnen gesprochen hat.

¿Cómo empezamos de verdad una vida con Dios?

Primero, hay que orar, para que él nos perdone y sea rey de nuestra vida.

Segundo, empecemos a leer la biblia. La biblia nos va a enseñar como vivir.

Hubo un tiempo cuándo yo si creí en Dios, pero no estaba leyendo la biblia.

Cuando empecé a leer la biblia, también empecé a sentirle a Dios y mi vida empezó a ser más como Dios lo quiere. Estoy muy lejos de ser perfecto, pero Dios está trabajando para mejorarme.

Tercero, como los sabios ustedes tambien han viajado a este hospital. Y quizás le han encontrado a Dios aquí. Cuándo estén sanos, ojala en un día, tres días, dos semanas, van a volver a sus lugares, y deben contar lo que han experimentado.

Wie können wir also so richtig ein Leben mit Gott beginnen?

Erstens müssen wir beten, dass Gott uns die Schuld vergeben und auch in unserem Leben König sein soll.

Zweitens lasst uns beginnen, die Bibel zu lesen.

Es gab eine Zeit, da habe ich zwar an Gott geglaubt, aber nicht in der Bibel gelesen.

Als ich angefangen habe, in der Bibel zu lesen, begann ich auch, Gott zu spüren und mehr so zu sein, wie Gott es will. Ich bin sehr weit davon entfernt, perfekt zu sein, aber Gott arbeitet daran, dass es besser wird.

Drittens, sind Sie alle hier zum Krankenhaus gereist, so wie die Weisen auch gereist sind. Und vielleicht haben sie hier Gott gefunden. Wenn Sie gesund sind, hoffentlich schon in einem Tag, vielleicht in drei Tagen oder erst in zwei Wochen, werden auch Sie nach Hause zurückkehren. Und sie müssen dort davon erzählen, was Sie erfahren haben.

¿Por qué estoy yo hablando acerca de Jesús? Nadie me está pagando por esto.

Ezequiel 3, 18-19 leemos como Dios habla a su profeta: Por tanto, cuando oigas mi palabra, adviértele de mi parte al malvado: “Estás condenado a muerte.” Si tú no le hablas al malvado ni le haces ver su mala conducta, para que siga viviendo, ese malvado morirá por causa de su pecado, pero yo te pediré cuentas de su muerte. En cambio, si tú se lo adviertes, y él no se arrepiente de su maldad ni de su mala conducta, morirá por causa de su pecado, pero tú habrás salvado tu vida.

Nosotros debemos advertir a la gente que todavía no sabe de Jesus, para que se preparen, porque el reino de Dios se está acercando.

Warum rede ich eigentlich von Jesus? Niemand zwingt mich dazu und niemand bezahlt mich dafür.

In Hesekiel 3, 18-19 [LUT] lesen wir, wie Gott zu seinem Propheten spricht: Wenn ich dem Gottlosen sage: Du musst des Todes sterben!, und du warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht, um den Gottlosen vor seinem gottlosen Wege zu warnen, damit er am Leben bleibe, – so wird der Gottlose um seiner Sünde willen sterben, aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern. Wenn du aber den Gottlosen warnst und er sich nicht bekehrt von seinem gottlosen Wesen und Wege, so wird er um seiner Sünde willen sterben, aber du hast dein Leben errettet.

Wir müssen also die Menschen warnen, die noch nicht von Jesus wissen, damit die sich vorbereiten können, denn das Reich Gottes kommt näher.

Si hay mala conducta en sus vidas, cámbienla.

Si no han leído la biblia, léanla.

Si no conocen a Dios, oren para conocerlo.

Acepten a Jesucristo como rey de sus vidas.

Alégrense por su salvación y cuenten de Jesús a toda su gente cuando vuelvan a sus lugares.

¡Que Dios les bendiga en este reto!

Wenn sie sich in ihrem Leben falsch verhalten, ändern sie das.

Wenn sie die Bibel nicht gelesen haben, lesen Sie sie.

Wenn sie Gott nicht kennen, dann beten Sie, damit Sie ihn kennen lernen.

Nehmen Sie Jesus als König über Ihr Leben an.

Freuen Sie sich über ihre Heil und erzählen Sie ihren Leuten davon, wenn Sie zurück nach Hause kommen.

Möge Gott Sie in diesen Herausforderungen segnen!

Klar, die Predigt war auf einen Patienten zugeschnitten, der mit wenig Vorkenntnissen kommt und auf 15 Minuten Zeit, die ich habe, um mit ihm alles zu teilen, was mir wichtig ist. Ich habe sie nun trotzdem auf diesem Blog recyclet, vielleicht kann man ja trotzdem noch was davon mitnehmen.

Doppelschicht vor Jahresende

Das Gesundheitsministerium fordert von uns als Krankenhaus in regelmäßigen Abständen Bericht über vielerlei Daten.
Hinletzt wurden eingereichte Daten von 2017 und einigen Monaten von 2016 bemängelt, und unter Androhung einer Strafzahlung Nachbesserung innerhalb einer kurzen Frist gefordert.
So arbeiteten zwei meiner Kollegen in den letzten Wochen mit Hochdruck daran, die korrigierte Berichte korrekt aus unserem Datenbestand zu extrahieren. Freitag Abend hieß es dann „all hands on deck“ und fast das ganze Team war im Einsatz.

Da die Datengewinnung kompliziert war, wurde eine abenteuerliche Kombination aus SQL-Skripten, Ruby-Korrekturskripten und jeder Menge Excel eingesetzt, um zum geforderten Ergebnis zu gelangen.

Im Wettlauf gegen die Frist konnten die Berichte dann nach einem 20-stündigen Arbeits-„tag“ heute morgen um 3:44 fertig gestellt werden und wir konnten endlich die Rechner ausschalten.

Menschen mit Fahne

In einem vom Alkoholismus mitgenommenen Dorf wie Curahuasi kann man Sonntag morgens um sieben auf dem Hauptplatz, dem Plaza de Armas, durchaus Menschen mit Fahne begegnen. Der Anblick ist so traurig wie der süßlich-verbrauchte Geruch der konsumierten Chicha.

Knapp drei Stunden später findet sich allwöchentlich eine größere Ansammlung an Menschen mit Fahnen im Wortsinne ein, um selbige an die Spitze der Fahnenmaste zu befördern. Dieser an sich simpler Vorgang wird mit großem Zeremoniell zelebriert. Nach einer kurzen Rede wird vor dem Hissen der National- und der Komunalflagge jeweils die entsprechende Hymne angestimmt. Sind beide Tücher an ihrem Ort, wird noch im Desfilierschritt über den Platz marschiert. Jede Woche ist es eine andere Institution, die die Ehre hat, zwei Repräsentanten an den Leinen die Fahne nach oben ziehen zu lassen und anschließend über den Platz zu marschieren.

Vermutlich ist es der Nationalstolz der Deutschen, nicht patriotisch zu sein. Das scheint mir Teil unserer nationalen Identität zu sein. Diese Überlegenheit abzulegen fällt schwer, dementsprechend auch das Verständnis für diesen Akt.

Als am vergangenen Sonntag Diospi Suyana dran war, hieß es dann für mich zum ersten Mal Mitmarschieren. Das ganze war kurz und schmerzlos. Es war mir peinlich, den Text der Hymnen nicht mitsingen zu können. Den sollte ich vielleicht fürs nächste mal aus Respekt auswendig lernen, obwohl der gesamte Ablauf wichtigtuerisch auf mich wirkt.

Spaß macht die Wichtigtuerei allerdings schon, allein schon als Anlass, Anzug zu tragen.

Baufortschritt Kirche

Nachdem ich in der vergangenen Woche aufgrund der Volkszählung nicht im (auf Samstag vorgezogenen) Gottesdienst war, erstaunte mich der doppelte Baufortschritt nun umso mehr.

Auf dem Bild spricht der Pastor (rechts) mit einem sachverständigen Diospi-Mitarbeiter (links) vermutlich über den Baufortschritt

Die „Muttergemeinde“, sprich die Gemeinde, aus der die Gemeindegründer stammen, hat außerdem eine Finanzspritze zugesagt, so es mit dem Bau trotz leerer Konten erst einmal weitergehen kann.